Unternehmensstart

Ende Juli 2020 ergab sich für mich die Möglichkeit aus dem Konzern, indem ich bis dato seit 8 Jahren “beschäftigt” war, auszusteigen. Ich war an den Punkt gekommen, an dem ich erkannte, dass mein Engagement, meine Menschlichkeit und  mein Pflichtbewußtsein genau das Gegenteil war, was dieser Job erforderte. Und das, trotzdem ich mich vorher beim CEO persönlich rückversicherte, ob ich denn mit meiner “Denkweise” noch richtig lag.

Der CEO attestierte mir eine 100%ige richtige Einstellung, und dass dieses Unternehmen genau solche Leute brauche.  An meinem Standort sah das aber ganz anders aus und als ich schließlich auf der “Anklagebank” saß weil ich meinen Job “richtig” machte, war es überhaupt nicht schwer, um eine einvernehmliche Aufhebung zu bitten, die mir ohne Nachfrage gewährt wurde. Das Gesicht des Standortleiters werde ich auch niemals vergessen, er verstand nicht im Ansatz, was da gerade vor sich ging.

Dann ging es schnell, Schlüssel- und Bereichsübergabe, ein Rundgang im Standort, um mich zu verabschieden.
Es war ein Freitag, an dem eine tolle Motorradtour mit meinem Patenkind startete.
Es war mein Geschenk zur Firmung und das Ziel war Venedig.
Das neue Leben begann…